28 Aug. Hier wird sich einiges ändern:
Ich bin jetzt Mitglied vomz einer Gang. Wir sind die TERRIBLE TRIAD! Benehmt Euch entsprechend.

Ich bin jetzt Mitglied vomz einer Gang. Wir sind die TERRIBLE TRIAD! Benehmt Euch entsprechend.
Phillip K. Dick schrieb paranoide Geschichten über fluide Realitäten. Keine seiner Figuren konnte sich je sicher sein, dass ihre Existenz eine authentische war – sie selbst vielleicht nur eine Maschine, die von ihrer eigenen Künstlichkeit nichts weiß, damit sie glaubhaft ist. In anderen Geschichten war der Mensch echt, seine Umwelt hingegen löste sich in ihre Konstruktionsteile auf: Da, wo eben noch der Kiosk stand, lag Momente später nurmehr ein Zettel mit der Aufschrift „Kiosk“.
Daran musste ich irgendwie gerade denken.
Meine Zahnärztin kann ich wärmstens empfehlen – wenngleich einige Wartende flohen, als sie, leise kichernd, den großen, schwarzen Aua-Zahn zwischen uns ins Zimmer stellte.
Heute vor genau einem Jahr starb mein Hundchen. Am Morgen entsorgte ich nun die kleine Gedenkfigur, die doch bloß den Todestag konservierte. Das wird uns nicht gerecht; in mir funkeln die Erinnerungen an unsere gemeinsamen Lebenstage. Da galoppiert und schnobert und bellt es, es trippelt und fiepst hinter der Tür, ich am Schreibtisch, er darunter, schnarchend auf meinem Fuße, seine Gänge auf die Bühne, er hat das Publikum sofort. Die Zeiten, in denen er mich unter der fetten Tante Depri hervorzog. Die Zeiten, in denen er sich von mir helfen ließ. All dieses gemeinsame Leben in seinem präsenten Präteritum. Irgendwann werden die Details blasser und weniger werden, die Zeit wäscht mit sanftem Nieselregen noch alles aus.
Vor 16 Jahren, am 23.11., kam Urby zum mir. Dieser Tag ist unser Feiertag.
Ein High-Tech-House erlebt stete Neuerung. Jüngste Bereicherung (nach dem sich selbst auffüllenden Regenwasser-Indoor-Pool): Wenn ich mein Elektroauto in der Wohnung parke, liegt, verbraucherfreundlich am Eingang platziert, gleich das passende Starkstromkabel bereit. Zusätzlicher Synergieeffekt: Wer nachts drauftritt, leuchtet im Dunkeln. Clever! Hier ist auch gleich eine Langzeitlösung für die fragile Flurbeleuchtung verbaut worden. Schlag für Schlag gestaltet gestaltet hier ein moderner, junger Hausbesitzer (nennen wir ihn „Monsieur 100.000 Volt“) seine Wohnweltvision. Mit wird schon ganz kribbelig: In welch energetische Zukunft wird uns diese innovative Modulbauweise mit offenenen Wasserflächen und sich freiheitlich herumschlängelnden Starkstromkabeln wohl noch bringen?
P.S. Falls Du mir noch etwas zu sagen hast…tu es lieber jetzt.
Haben alle Telefonkannen Brüste?
Sicher haben wir noch weitere Probleme auf der Welt. Aber das größte ist immerhin behoben: DER DÜNNE MANN VOR DER ZEISS-GROßSTERNWARTE IST ENDLICH NICHT MEHR NACKIG. Danke, Sittenwi…wacht.
Es gibt ja fantasielose und einfältige Menschen, die an das Wohnen lediglich so profane Wünsche knüpfen wie: Schutz, Wände & Dach ohne Löcher oder gar „nein, ich will nicht in meinem Wohnzimmer ertrinken“. Diesem muffeligen Spießer*x-tum rufen wir von der Floating Senefeldi frohgemut zu:
Wir leben den feuchten Traum: Wohnen ganz nah am Wasser! Forget Niagara – enjoy our Regenrinnen-Rostlöcher! Ihr habt doch keinen blassen Schimmel, wie schön es hier ist!