Alle kennen sie, kaum einer kann ihr entgehen, und wer sie mag, sucht unbeholfen nach Erklärung. Ich tue es: Das Quietschen mag ich, den Geruch des Spiritus und die Kraft des Zeitungspapiers, das jede Restnässe von der Scheibe zutzelt.

Und die Mühe zeitigt Klarheit. Für einen Moment liegt die Welt ohne Sprenkel, auch wenn die wippende Vogelrosette dort oben anzeigt, dass Neues dräut. Man muss sich Sisyhos als einen glücklichen Hausmann vorstellen.


P.S. Deine Fenster, Deine Erfahrung. Nein, ich putze sie Dir nicht.

P.P.S. Können Krähen grinsen? Diese da kann’s.

Wo Mensch, da seine Zeichen.
Und wo er sich der Konsumhypnose entzieht…
…sucht und findet er die Love.
Denkt an die Kinder! Sagen wir und raten:
Erst Tüte ziehen…
…dann angemessen darnieder zum Verlustieren.

 

Der angerostete Riesenofen neben der Bühne knarzt und bollert. Regen prasselt auf das Halbrund der Dachplane, und der Wind testet die Spanten. Die Batterie reicht also doch für das Licht bis über den Schlussapplaus. Zosch ist ein feiner Gastgeber, die Veranstalter vom Bezirksamt sind angenehm interessiert, und die Bühne hat eine Patina wie das liebstgewonnene Kleidungsstück.

Der stimmt, der Ort. Schön, ich komm wieder.

 

 

 

 

 

Mancherorts hat es Menschen, die dafür sorgen, dass die Welt um genau diesen Ort schöner wird. Mein Lieblingstheaterchen ist Teil eines solchen Ortes. Den nachbarlichen Friedhof mit seinem wunderfeinen Cafè und dem Garten der Sternenkinder schließe ich in meine Betrachtung ein. Hier kulturallalallt, lebt und also auch stirbt es sich angemessen. Weil es Initiatoren jedweden Geschlechts und aller Couleur gibt, die über humanistisches Miteinander wachen, die sich mühen, dem wurschtigen Stadtklops persönlichen Raum einzumassieren und die sich in diesem Moment und auch sonst dem größten Feind des virilen Götterfunkens stellen: der alltäglichen Verwaltung.

In diesem Sinne grüße ich zwei meiner Lieblingsmenschen: Geknutschet seiet Ihr, Sabine und Bernd.