…hieß das vorerst letzte Programm (2006-08) rund die heldenhaften Versuche des Christoph Schmidtke, die Welt zu verstehen und sich in ihr zu behaupten.
Hier wimmelt es von schadenfrohen Enten, rheinischen Vertretern der Todesstrafe und wunderlichen Großmüttern. Da wird dem Menschen seine Fehlerhaftigkeit verziehen und im nächsten Atemzug ein Sonderservice für lebendig begrabene Handybesitzer gegründet. Und das allwissende Orakel wohnt im Flusensieb der Waschmaschine.
Mal leicht tragisch, mal schwer albern - irgendwo zwischen Kafka auf Lachgas und dem Suppenkaspar mit ernsthaften Ambitionen.
Dabei nimmt sich Schmidtke niemals zu ernst, sondern stellt sich mit spielerischer Selbstverständlichkeit selbst in Frage. So sitzt er da und schreibt den Grundgedanken des Buddhismus vor sich hin: Ich selbst als Subjekt bin nicht existent. Immer wieder: Ich selbst als Subjekt bin nicht existent.
In jede Spalte seiner Steuererklärung. Ich selbst als Subjekt bin nicht existent.
Ist das nun Kabarett oder Comedy? Spaß oder Ernst? E oder U?
Die Antwort kann nur lauten:
Wieso oder?